Obergermanisch-Raetischer Limes
von Rheinbrohl bis Regensburg,
Eining (Abusina)

Der Limes

Manching - Oppidum / Oberstimm

manchingManching liegt wenige Kilometer südlich von Ingolstadt - also nicht unmittelbar am Limes und gehörte eigentlich nicht zu den Stationen auf unserer Limes-Tour.
Da wir aber öfters das Schild mit dem Hinweis auf das Kelten-Römer-Museum gelesen hatten und nie die Zeit fanden, es zu besuchen, planten wir kurzfristig dorthin einen Abstecher ein.

Das Museum präsentiert sich mit zwei Abteilungen. Die Kelten-Abteilung zeigt Exponate und Funde aus der in der Nähe ausgegrabenen Kelten-Stadt Oppidum. Schiffsfunde bilden den Schwerpunkt der Römer-Abteilung.

 

Oppidum, eine keltische stadtartige Großsiedlung, wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet. 150 Jahre später lebten 5.000 bis 10.000 Menschen hinter der Stadtmauer, die eine Länge von etwa 7 Kilometern hatte. Oppidum war damit eine der größten Siedlungen nördlich der Alpen. Die Ansiedlung bestand bis 50 - 30 v. Chr. Es wird angenommen, dass neben kriegerischen Auseinandersetzungen auch wirtschaftliche Probleme die Einwohnerzahl schrumpfen ließ. Als die Römer 15 v. Chr. in die Region kamen, waren nur Reste der ehemaligen Stadtmauer übrig, die dann später für den Bau des Kastells Oberstimm benutzt wurden. Dieses Kastell (der antike Name ist nicht bekannt) wurde um 40 n. Chr. zur Sicherung der oberen Donau errichtet. In einem ehemaligen Seitenarm der Donau wurden 1986 die Wracks der ausgestellten römischen Schiffe entdeckt.

Manching - Oppidum / Oberstimm  (18 Bilder)

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  • Kelten-Römer-Museum Manching
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