Obergermanisch-Raetischer Limes
von Rheinbrohl bis Regensburg,
Eining (Abusina)

Der Limes

Eining (Abusina)

Zur Sicherung des Limes entlang der Donau wurde das Kohortenkastell Abusina um 80 n. Chr. erbaut. Die Mauern des Kastells wurden zunächst aus Holz und Erde und das Innere als Fachwerkhäuser errichtet. Nahe dem Militärlager entwickelte sich nach und nach eine Zivilsiedlung.

14 einingIm frühen 2. Jahrhundert, zur Zeit der Kaiser Antoninus Pius und Marcus Aurelius, wurde Abusina als Steinkastell ausgebaut. So konnten die ersten Anstürme der Germanenstämme abgewehrt werden. 213 hielt sich Kaiser Caracalla während des Krieges gegen die Alamannen in Abusina auf. Die germanischen Alamannen waren es auch, die ab 233 das Kastell zerstörten. Die weiteren Angriffe auf den Limes trugen dann zum allmählichen Zusammenbruch der Grenzbefestigung bei.

 

Heeresreformen Anfang des 4. Jahrhunderts und der Ausbau des Donau-Iller-Rhein-Limes ermöglichte jedoch das Erhalten der Garnison in Abusina. Man verringerte die Anzahl der Soldaten, die eine Kleinfestung im alten Kastellgelände bezogen. Die restliche Fläche wurde von der Zivilbevölkerung als Wohnbereich genutzt. In der Mitte des 5. Jahrhunderts wurde Abusina endgültig durch die Alamannen zerstört.

Heute können vom ehemaligen Kastell die erhaltenen bzw. teilweise rekonstruierten Wehrmauern und Mauerzüge der Innenbauten besichtigt werden. Für uns war Abusina der Endpunkt unserer Limes-Reise.

Eining (Abusina)  (13 Bilder)

  • Kastel Eining/Abusina
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