Obergermanisch-Raetischer Limes
von Rheinbrohl bis Regensburg,
Eining (Abusina)

Der Limes

Aalen

Auf dem Gebiet westlich des heutigen Stadtzentrums von Aalen wurde um das Jahr 150 n. Chr. ein Kastell errichtet. Diese militärische Anlage war das größte Reiterkastell am gesamten Obergermanisch-Raetischen Limes.
Hier waren zeitweise 1.000 Reiter und ebenso viele Reiterknechte stationiert.

Nach dem Einfall der Alamannen um 260 n. Chr. gaben die Römer das Kastell auf und zogen sich hinter die Flüsse Rhein und Donau zurück. Anschließend übernahmen die Alamannen die Region. Eine Nutzung des Kastells im späten 3. und 4. Jahrhundert ist aufgrund von Münzfunden nachweisbar. Eine darüber hinausgehende kontinuierliche Besiedlung zwischen der Römerzeit und dem Mittelalter ist nicht nachweisbar.

Im Museum wird die Geschichte der Provinz Raetien und Obergermanien sowie die Geschichte rund um das militäre und zivile Leben am Limes dargestellt. Die Exponate stammen u.a. aus den zahlreichen Funden der Grabungen auf dem Kastellgelände Aalen und Rainau-Buch. Außerhalb des Museumgebäudes wurde ein rekonstruierter Teil einer Mannschaftsbaracke aufgebaut. Diese Baracken, in denen 2 - 3 Soldaten und ihre Pferde untergebracht waren, wurden in Modulbauweise aneinander gereiht.

In den "geraden" Jahren im September veranstaltet das Museum Aalen die internationalen Römertage als Zeitreise in die Vergangenheit.

Aalen  (30 Bilder)

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Impressionen aus der Stadt Aalen  (4 Bilder)

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